94. Lechgaufest in Reichling

Bei schönstem Wetter fand das 94. Lechgautrachtenfest in Reichling statt. Rund 3000 Festzugteilnehmer, darunter 20 Musikkapellen und Trommlerzüge sowie 19 Festwägen begleiteten die Trachtler beim Festzug durch das geschmückte Dorf.

Schon am Vormittag fanden sich zahlreiche Festbesucher zum Kirchenzug ein, wo man zum Wurzberg zog, um den Festgottesdienst zu feiern. Vor einem herrlichen Alpenpanorama zelebrierte Pfarrer Vogg zusammen mit den Diakonen Seidenspinner und Steinhilber die Heilige Messe. Dort wurde auch ein neues Vereinstäfele und ein Fahnenband, gestiftet von Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler gestiftet.

Auch am Gauheimatabend am Samstag war das Festzelt gut gefüllt, die Gauvereine zeigten ihre Plattler und Tänze. Den Auftakt machte der Festverein aus Reichling mit einem Auftanz mit 34 Paaren.  Abgeschlossen wurde der Heimatabend mit dem schneidigen Holzhacker.

 

Gaujugendtag bei den Lechroaner Epfach

Rund 350 Kinder und Jugendliche aus dem Lechgau trafen sich im Denklinger Festzelt zum Gaujugendtag. Dort traten die Jugendgruppen der Trachtenvereine auf, und zeigten ihre erlernten Plattler und Volkstänze  vor großer Zuschauerkulisse. Ganz begeistert tanzten die jungen Trachtler auf der Festzeltbühne, und zeigten Mühlrad, Laubentanz oder den Ruhpoldinger Plattler. Begleitet wurden die schneidigen Jugendlichen von den jungen Epfacher Bläsern und der „zweimal zwei Musik“. Unter den Zuschauern waren auch Denklingens Bürgermeister Michael Kießling und zweiter Lechgauvorstand Anton Auer, die sich in ihren Grußworten sichtlich begeistert von den zahlreichen Jungtrachtlern zeigten. Natürlich wurde nicht nur geplattelt und getanzt, der ausrichtende Verein „Lechroaner“ Epfach hatte rund ums Festzelt einen Spieleparcours aufgebaut, wo sich die Kinder beim Bockstechen, Wettziehen, Dosenwerfen und ähnlichen Geschicklichkeitsspielen messen konnten.

 

Aktivpreisplatteln in Steingaden

Das Wertungsplatteln des Lechgaues ist immer wieder ein Höhepunkt im Trachtenjahr .  Die Plattler und Dreherinnen üben intensiv auf die alljährliche Meisterschaft  im Gau. Auch heuer fanden sich 169 Einzelteilnehmer und 21 Gruppen in Steingaden ein um sich den Wertungsrichtern zu stellen.

In der Klasse Aktiv I gewann Regina Kassebaum, Schongau als beste Dreherinn vor Magdalena Geiger, Apfeldorf und Sabrina Altmann, Steingaden.

Bester Plattler in der gleichen Klasse wurde Franz Dietrich aus Schongau vor Franz Multerer, Peiting und Andreas Nöß, Steingaden.

In der Klasse Aktiv II gab es bei den Dreherinne einen Schongauer Doppelsieg. Johanna Ressle wurde Erste vor ihrer Schwester Regina. Den dritten Platz erkämpfte sich Anna Knappich aus Hohenpeißenberg.

Bei den Plattlern gewann Martin Schelle aus Peiting vor Matthias Strauß, Steingaden und Ferdinand Kopp, Burggen.

In der Altersklasse setzte sich Robert Haugg aus Westendorf vor Christian Kölbl, Reichling und Hans Benedikt, Böbing durch.

Und in der Ehrenklasse gewann Toni Nöß, Steingaden vor Michael Fleschhut, Westendorf und Wilhelm Echtler, Hofstetten.

Beim Gruppenplatteln setzte sich der Gastgebende Verein aus Steingaden durch, und gewann den Wanderpokal zum Dritten mal. Sie dürfen ihn somit behalten. Den zweiten Platz erkämpfte  sich die Plattlergruppe aus Rottenbuch, dritter wurde Peiting.

 

Ein großes Dankeschön muss man auch noch den drei Musikerm Sebastian Erhard, Ferdinand Kopp und Andreas Nöß aussprechen. Sie spielten den ganzen Tag die Plattlermelodien für die Wettkämpfer.

 

Die vollständigen Ergebnisslisten aller Altersklassen finden sie unter der Rubrik Plattler.

 

Gauhoagart in Hohenpeißenberg

Unter dem Motto „gsunga und gspuit“ veranstaltete der Lechgau heuer einen Hoagart in Hohenpeißenberg. Im Haus der Vereine war schon vor Veranstaltungsbeginn kein freier Platz mehr, über 260 Besucher waren gekommen. Die 13 verschiedenen Volksmusikgruppen boten den Zuhörern einen abwechslungsreichen und  unterhaltsamen Abend, der von den beiden Volksmusikwarten Brigitte Strunz und Marianne Baab moderiert wurde. Vom Bläserensemble über Diatonische bis hin zur Saitenmusik und Gesangsgruppen, sowie von jung bis alt war fast alles vertreten was bayerische Volksmusik ausmacht. Auch nach dem offiziellen Programm fanden sich die begeisterten Musiker in verschiedensten Besetzungen zusammen um miteinander zu spielen.

 
 

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