Gauadventsingen in Hohenfurch

Die neue Gauvolksmusikwartin Brigitte Strunz fand bei ihrem ersten offiziellen Termin, dem Gauadventsingen, eine gefüllte Hohenfurcher Pfarrkirche vor. Unter den Zuhörern waren neben Bürgermeister Vogelsgsang und Pfarrer Klein auch Gauvorstand Franz Multerer sowie Gauehrenvorstand Florian Echtler. Musikalisch begann der Nachmittag mit einem Stück für Orgel und Trompete, gespielt vom Andrea Aman und Toni Loderer. Außerdem stimmten der Schönach Zwoagsang, das Gitarrentrio, die jungen Turmbläser, der Männerchor und das Ziachduo, alle aus Hohenfurch, die Kirchenbesucher auf die Ankunft Christi ein. Zwischen den Musikbeiträgen führte die Hohenfurcher Trachtenjugend ein Hirtenspiel in vier Akten auf. Schlusslied in der Kirche war der „Adventsjodler“, bei dem alle Sänger und Musikanten mitwirkten.  Hinausbegleitet wurden die Zuhörer dann durch die Weihertaler Alphornbläser, die auf dem Vorplatz Aufstellung genommen hatten. Auch standen an der Kirchentüre Spendenkörbe bereit, der Erlös ging an „Einfach mehr“ eine Einrichtung für Menschen mit Trisomie 21 im Pfaffenwinkel und an die Hohenfurcher Trachtenjugend. Wer nach der besinnlichen Stunde noch Zeit hatte wurde vom Hohenfurcher Trachtenverein ins Pfarrheim eingeladen, dort gab es noch Kaffee und Kuchen.

 

Das Sachgebiet Volksmusik unter neuer Führung

Die Volksmusikwarte der Lechgauvereine haben eine neue Führungsriege gewählt. Nachdem der bisherige Gauvolksmusikwart Michael Fleschut sich nach sechs Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl stellte musste das Sachgebiet neu besetzt werden.

Aus der Versammlung am 10.11.2015 ging Brigitte Strunz aus Böbing als neue Gauvolksmusikwartin hervor. Als ihre Stellvertreterin wurde Marianne Baab aus Peiting gewählt. Gauvorstand Franz Multerer freut sich über die tatkräftige Neubesetzung des Sachgebietes und wünscht den neu gewählten einen guten Start und viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

Die beiden neugewählten bekommen tatkräftige Unterstützung durch die Arbeitsgemeinschaft Stillerhof-Seminar.

Isabella Nehrenheim aus Seestall, Erika Floritz aus Apfeldorf und Marianne Wunderer aus Schongau kümmern sich auch weiterhin um das jährlich stattfindende musikalische Bildungsseminar am Stillerhof.

 

Christiane Resch

 

Lauter Sieger beim Jugendwertungplatteln

Steingaden war der große Gewinner des Jugend-Wertungsplattelns in Apfeldorf. Der „Almfrieden“ konnte beide Gruppensiege in den Altersklassen bis 13 Jahre sowie 14 bis 17 Jahre erringen. Zudem siegten in den Einzelwertungen Stefan Sieber und Franziska Eicher aus Steingaden, bei den kleineren konnten sich Johanna Schiegg aus Hofstetten sowie Linus Rieder aus Reichling an die Spitze setzen.

Es war ein spannender Tag in der Apfeldorfer Mehrzweckhalle, der für die 239 Einzelteilnehmer schon frühmorgens mit der Verlosung begann. Nach dieser Startnummer zeigten die Kinder und Jugendlichen auf zwei Bühnen ihre Leistungen, kämpften um Haltungsnoten und versuchten, mit möglichst wenig Abzügen den Plattlerkreis wieder zu verlassen. Die Kleineren wurden im Trachtenheim von den Preisrichtern Sebastian Welz, Monika Linder, Albert Berchtold und Stefan Arnold genauestens beobachtet. Die Musik dazu lieferte im Trachtenheim Silvia Kölbl, die rund 90 mal eine der vier Plattlermelodien spielte. Auf der Bühne im Saal sorgten Matthias Strauß, Christoph Sieber, Sonja Bertl und Brigitte Kaindl für eine strenge, aber gerechte Wertung der 14 bis 17-Jährigen. Hier spielte Georg Kölbl die Plattlermelodien zunächst für rund 80 Einzelwertungen und im Laufe des Nachmittages auch für die 24 Gruppen.

„Das Jugendwertungsplatteln ist das Fundament für die Leistungsstärke des Lechgaues“ freute sich zweiter Gauvorstand Anton Auer über die vielen Teilnehmer und auch die sehr guten Darbietungen. Auer hätte am Liebsten jedem Teilnehmer einen ersten Platz gegeben, doch weil das nicht zielführend ist, dankte er den Preisrichtern und dem Wertungskomitee für ihren Einsatz. Bei der abschließenden Preisverteilung gab es dann auch lauter Sieger, denn der gastgebende Trachtenverein Apfeldorf hatte für jeden Teilnehmer einen Preis zur Verfügung gestellt und gejubelt wurde vom ersten bis zum letzten Platz.

Rosi Geiger

Mehr Infos sowie die Wertungstabellen finden Sie hier.

 

Gauversammlung mit reibungslosen Neuwahlen

Die Delegierten des Lechgaues trafen sich im Hohenpeißenberger Haus der Vereine zu ihrer 209. Gauversammlung, diesmal auch mit turnusmäßigen Neuwahlen. Sichtlich erfreut über die große Trachtenschar war Bürgermeister Thomas Dorsch, der in seiner Begrüßung die Verbundenheit des Lechgaues mit der Hohenpeißenberger Wallfahrtskirche hervorhob. Auch konnte er für die bevorstehenden Wahlen gleich als Wahlleiter gewonnen werden.

Gauvorstand Franz Multerer wurde mit einer großen Mehrheit von 104 von 107 Stimmen wiedergewählt, und startet jetzt in seine zweite Amtszeit, ebenfalls wurden zweiter Gauvorstand Anton Auer, Gaukassier Josef Häusler und Gauschriftführer Andreas Bemsel wieder in ihre Ämter gewählt.

Per Akklamation wurden Gaupressewart Stephan Schütz, Gautrachtenwartin Christl Wagner, die Gaubeisitzer Matthias Strauß, Markus Wölfle und Franz Linder sowie Kassenrevisor Anton Nöß in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Gauausschuss sind die Internetbeauftragte Christiane Resch, Revisor Sebastian Welz, und Beisitzer Martin Krötz. Auch die beiden Vorplattler Florian Schamper und Franz Multerer junior sowie die Dirndlvertreterinnen Anna Knappich und Eva Herbst wurden von der Versammlung bestätigt. Außerdem im Amt bleiben die Gaujugendleiter Georg Multerer und Birgit Wiedemann.

Außerdem galt es in der Versammlung einen verdienten Jugendleiter für sein Engagement auszuzeichnen. Hierfür reiste extra Peter Huber, Vertreter der Bayerischen Trachtenjugend, zur Versammlung an. Er durfte Albert Berchtold mit dem Ehrenzeichen der Bayerischen Trachtenjugend in Gold auszeichnen, der seit 20 Jahren Jugendleiter im Hohenpeißenberger Trachtenverein ist, und sich mit viel Engagement der Jugendarbeit widmet.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

 

Vorplattler mit neuer Mannschaft

Ganz im Zeichen der Neuwahlen stand auch die heurige Herbstvorplattlerprobe des Lechgaues, die im Gemeindehaus Burggen stattfand. Nachdem die gastgebende Plattlergruppe den Abend mit einem schneidigen Plattler eröffnete, wurde zuerst auf das vergangene Jahr geblickt. So hat heuer die Teilnehmerzahl beim Preisplatteln erfreulicherweise wieder zugenommen und auch der Leistungstand ist bei den Schuhplattlern ungebrochen hoch. Dies zeigte sich besonders beim bayernweiten Platteln um den bayerischen Löwen. Von den 22 Einzelteilnehmern des Lechgaues kamen 18 unter die besten 8 Platzierungen. Bei den Gruppenwertungen wurde sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen der erste Platz erkämpft. Auch Gauvorstand Franz Multerer lobte den hohen Leistungsstand im Lechgau und betonte, dass gute Plattler ein Aushängeschild des Gaues sind.

Bei den Neuwahlen der Gauvorplattler und Dirndlvertreterinnen kam folgendes Ergebnis zustande: Erster Gauvorplattler Florian Schamper aus Apfeldorf wurde nach seiner ersten Amtszeit für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt. Zum neuen zweiten Gauvorplattler wurde Franz Multerer junior aus Peiting gewählt. Neue erste Dirndlvertreterin wurde Anna Knappich aus Hohenpeißenberg, die zuvor zweite Vertreterin war. Und zur neuen zweiten Dirndlvertreterin wurde Eva Herbst aus Rottenbuch gewählt.

Nicht mehr zur Verfügung stellte sich Hedwig Dietmair aus Hofstetten, die ihr Amt nach 15 Jahren niederlegte. Für ihren langjährigen Einsatz bedankten sich Gauvorstand Multerer und Gauvorplattler Schamper mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein.

Auch der bisherige zweite Gauvorplattler Tobias Lutz aus Steingaden gab sein Amt auf und wurde für sein Engagement mit einem Brotzeitbrettl beschenkt.

Zu guter Letzt gab der wiedergewählte Gauvorplattler Florian Schamper noch die Termine für das kommende Jahr bekannt. So wird der Lechgau nächstes Jahr beim „Oide Wiesn-Ball" im deutschen Theater vertreten sein sowie beim gesamtbayerischen Tanzfest in Hinterskirchen. Das Gaupreisplatteln findet nächstes Jahr in Kaufbeuren und das Jugendpreisplatteln in der Fuchstalhalle in Leeder statt. Das Platteln um den bayerischen Löwen richtet nächstes Jahr der Trachtenverein Steingaden aus.

Stephan Schütz

Gaupressewart

 

Lechgautreffen und Gaujugendtag in Rottenbuch

Rund 1000 Trachtler trotzten dem nicht allzu guten Wetter und haben sich in Rottenbuch zum Lechgautreffen eingefunden. Zuerst marschierten alle zur Rottenbucher Pfarrkirche, wo Prälat Georg Kirchmeier den Festgottesdienst zelebrierte und der Lechgau seinen gefallenen und verstorbenen Trachtenkameraden gedachte. Nach dem gemeinsamen Singen der Bayernhymne formierten sich die 19 Gauvereine sowie Rottenbuchs Nachbarvereine Wildsteig und Bad Bayersoien zum Festzug. Angeführt von Trommlerzug und Musikkapelle Rottenbuch marschierten die Teilnehmer durch den Ort. Auch sechs weitere Musikkapellen und drei Trommlerzüge untermalten den Festzug musikalisch. Am Nachmittag fand dann der Gaujugendtag im Festzelt statt. Rund 300 Kinder und Jugendliche aus den Trachtenvereinen zeigten ihr Können auf der Bühne im Zelt. Begonnen wurde der Jugendtag mit einem gemeinsamen Auftanz, bei dem Kinder aus allen Vereinen mitmachen durften. Anschließend führten die Jugendgruppen verschiedene Volkstänze und Plattler auf und waren sichtlich stolz, vor so großem Publikum auftreten zu können.

 

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Lechgau stellt Bayerns beste Plattlergruppern

Beim jährlichen Preisplatteln um den bayerischen Löwen erreichten sowohl die Aktivengruppe als auch die Jugendgruppe aus Steingaden den ersten Platz beim Gruppenwettbewerb. Die Steingadener Jugendgruppe hat sogar ihren Titel vom Vorjahr verteidigt. Auch bei der Aktivengruppe verbleibt der Titel im Lechgau, die Steingadener Plattler lösten die Vorjahressieger aus Peiting ab. Somit bleiben die beiden Porzellanlöwen ein weiteres Jahr im Lechgau. Die Löwen sind die begehrten Wanderpokale um die jedes Jahr geplattelt wird, gestiftet hat sie 2002 der damalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber. Ausgetragen wurde das bayernweite Preisplatteln heuer in Thierhaupten im Donaugau.

Aber auch bei den Einzelwettbewerben erreichten die Plattler und Dreherinnen aus dem Lechgau hervorragende Platzierungen. In der Klasse von 14 bis 17 Jahren erkämpfte sich Stefan Sieber aus Steingaden, der letztes Jahr schon zweiter wurde,  diesmal den begehrten ersten Platz. In der gleichen Altersklasse wurde Antonia Weiß aus Rottenbuch zweite.

In der Klasse 17 bis 35 erkämpfte sich Regina Ressle aus Schongau den dritten Platz.

Anton Nöß, ebenfalls aus Steingaden konnte in der Klasse 50 bis 59 Jahren seinen ersten Platz vom Vorjahr verteidigen, Michael Fleschhut aus Westendorf verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr vom vierten auf den dritten Platz.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Gauwallfahrt auf den Hohen Peißenberg

Bei schönstem Wetter trafen sich fast 450 Trachtler aus dem Lechgau zur Gauwallfahrt. Betend zogen sie auf den Hohenpeißenberg zur Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt mit dem berühmten gotischen Gnadenbild. Die letzten Meter zur Kirche wurden die Beter von der Musikkapelle Forst begleitet, und vor der Kirche von Pfarrer Hans Speckbacher erwartet. Da die Kirche immer noch renoviert wird, fand die Heilige Messe im Freien vor dem Kriegerdenkmal statt. Mitgestaltet wurde sie heuer vom Trachtenverein „Almrausch“ Neu-Ulm. Das Christentum im Alltag leben und auch weitervermitteln war Thema der Predigt, ein Anliegen, dem sich auch die Trachtenbewegung verschrieben hat. Nach dem Gottesdienst wurden die Toten und gefallenen Trachtenkameraden von Gauvorstand Franz Multerer geehrt. Im Anschluss übergab der Trachtenverein „Almrausch“ Neu-Ulm die Gaustandarte an den Trachtenverein „Alpenrose“ Peiting, der nun ein Jahr lang mit der Standarte den Lechgau auf öffentlichen Veranstaltungen repräsentiert. Mit der Bayernhymne endete die Gauwallfahrt auf dem Bayerischen Rigi vor dem wunderschönen Alpenpanorama.

Stephan Schütz, Gaupressewart 

 

Ein Potpourri der echten Volksmusik

Abwechslungsreich und unterhaltsam war das Lechgausingen und –musizieren im Westendorfer Bürgerheim, die rund 120 Zuhörer kamen musikalisch voll auf ihre Kosten. Die Westendorfer Tanzlmusik eröffnete den Abend musikalisch, anschließend führten Gauvolksmusikwart Michael Fleschhut und Westendorfs Musikwartin Andrea Schweiger gekonnt durch das rund zweieinhalbstündige Programm. Der Gennachtaler Dreigsang, die Wertachtaler Flötenmusi aus Kaufbeuren und der Rotter Dreigsang brachten ihre Gesangs- und Musikbeiträge zum Besten. Auch die Lechgaukapelle und die Männerchöre aus Peiting und Schongau zeigten ihr Können. Im zweiten Teil des Abends sangen der Böbinger Männerdreigsang, die Lechroaner Sängerinnen aus Hohenfurch sowie der Zweigsang Johanna und Michael aus Westendorf. Die Dreiecksmusi aus Epfach, das Peitinger Harfenduo und die Kanapee-Musi aus Hohenpeißenberg spielten Musikstücke zwischen den Gesangsbeiträgen.

Höhepunkt des Abends war sicherlich ein alpenländisches Potpourri vorgetragen von der Gaukapelle, den Lechroaner Sängerinnen, dem Böbinger Männerdreigsang und dem Peitinger Männerchor. Den zahlreichen Musikanten aus dem Lechgau machte der musikalische Abend sichtlich Spaß, so dass sie auch nach dem offiziellen Teil fleißig weiter musizierten.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Miedernähkurse im Lechgau

23 Frauen aus dem Lechgau haben sich zusammengefunden, um sich ein eigenes Mieder zur Tracht oder zum Dirndl zu nähen. Unter der Leitung von Annamirl Raab aus Schliersee und Marianne Schreiegg aus Apfeldorf trafen sich die fleißigen Hobbyschneiderinnen an insgesamt sechs Abenden zum gemeinsamen Arbeiten. Der erste Kurs fand im Trachtenheim in Böbing statt, die zweite Gruppe verwandelte das Schongauer Trachtenheim Helgoland in eine große Nähstube. Zuerst wurden die Schnitte erstellt, die individuellen Muster entworfen und anschließend die verschiedenen Miederteile verklebt und zusammengenäht.

Das sogenannte „steife Mieder“ wurde übrigens schon 1716 in Kreuth getragen. Auch ist es im Bilderzyklus von 1761 an der Wallfahrtskirche Birkenstein zu sehen. Ab 1840 ist es bei den Münchner Bürgertrachten verbreitet. Auf den ersten Photographien so um 1900 tragen auch die gehobenen Bäuerinnen in unserer Region ein steifes Mieder.  

Man darf nun gespannt sein, wenn die Frauen ihre schönen Mieder bei den nächsten Veranstaltungen im Lechgau ausführen.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

 

 

Viele junge Musikanten beim Gaujugendsingen in Böbing

Von der Okarina bis zum Tenorhorn, von der Ziach bis zur Geige und natürlich die vielen anderen Saiteninstrumente, die zur Volksmusik gehören – es war so einiges geboten beim Gaujugendsingen des Lechgau-Trachtenverbandes und auch das Singen in der Mundart kam nicht zu kurz. Die couragierten und gekonnten Darbietungen der vielen jungen Musiker wurden mit kräftigem Applaus von den zahlreichen Besuchern belohnt: Der Saal des Böbinger Gasthofes Haslacher war mit deutlich über 200 Besuchern und Mitwirkenden brechend voll, so dass sogar die Stühle aus den Nebenräumen hereingetragen werden mussten.

Brigitte Strunz, die Volksmusikwartin des gastgebenden Trachtenvereins „D’Schnalzbergler“ Böbing, hatte das Programm mit 18 Gruppen aus 11 Lechgauvereinen und knapp 80 Mitwirkenden vorbereitet und stellte die jungen Musiker auf kurzweilige Art und Weise jeweils zu Beginn eines Programmblocks vor.

Die Böbinger Singkinder und der Jugendchor begannen dann auch gleich zur Begrüßung mit einer gesungenen „Anwesenheitskontrolle“, bei der die Kinder zum Teil als Solisten oder im Duett nach der „Prominenz“ im Lechgau fragten. Im anschließenden Programmblock spielte zuerst Xari Nuscheler aus Hohenfurch mit der Ziehharmonika. Dann folgten das Klarinettentrio aus Rottenbuch, aus Burggen die „Burggar Fehla“ sowie das Ziachduo Kergl/Strunz aus Böbing. Weiter ging es noch vor der Pause mit der StreWeSchie-Musik aus Hofstetten, den Hoagart-Sängerinnen aus Peiting, der Wurzbergler Würfelmusi aus Reichling, der jungen Peitingerin Anna Huber an ihrer Harfe sowie den beiden „Rottenbucher Ziachara“ Johannes Erhard und Thomas Heiland.

Gauvorstand Franz Multerer freute sich in seiner kurzen Ansprache, dass die Kinder und Jugendlichen wohl doch nicht nur „für’s Handy“ Zeit hätten, sondern auch Zeit für die Volksmusik und Zeit ein Instrument zu erlernen. Er dankte den Eltern und Betreuern für die Unterstützung ihrer Kinder.

Nach der Pause begannen das Böbinger Akkordeonduo Neuner/Schmid und das Alm-Trio aus Rottenbuch gefolgt von der Jungen Schlossbergler Musik aus Schongau mit dem temperamentvollen Stück „Der Russische“. Das Wildlacher Harfenduo und die Dachs-Hackbrett-Musik aus Böbing bestritten den zweiten Block nach der Pause, ehe im finalen Block die Almfrieden Stubenmusik aus Steingaden, die beiden Martin-Buam als Blechbläser aus Epfach und das Ziachtrio Bauer/Berchtold/Dreer aus Hohenpeißenberg nochmals besonders zünftig aufspielten.

Nach dem offiziellen Programm fanden sich die verschiedenen Ziehharmonika-Spieler in einem großen Kreis auf der Bühne zusammen, um ungezwungen weiter zu musizieren. Am Ende gab es sogar spontan noch einen Schuhplattler, denn viele der jungen Musiker sind auch in den Jugendplattlergruppen ihrer Vereine.

Xaver Fischer,

Trachtenverein "Schnalzbergler" Böbing

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühjahrsversammlung zur Vorbereitung des Trachtensommers 2015

Rund 100 Delegierte aus den 19 Lechgauvereinen trafen sich in Steingaden im Gasthof Post zu Ihrer Frühjahrsversammlung. Gauvorstand Franz Multerer konnte unter ihnen auch Gauehrenvorstand Florian Echtler und Bürgermeister Xaver Wörle begrüßen. Dieser, selbst ein überzeugter Trachtler, bemerkte in seinem Grußwort, dass die Vereine in einer Ortschaft mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit deren Rückgrat bilden.

Nach den Berichten des Gauschriftführers und der Sachgebietsleiter konnte Gauvorstand Multerer einen verdienten Trachtler mit dem Gauehrenzeichen in Silber auszeichnen. Robert Haugg aus Westendorf wurde seine über 20-jähjrige Tätigkeit als Vorplattler ausgezeichnet. Des Weiteren war erfreulich, dass sich der Trachtenverein „Schloßbergler“ Schongau bereiterklärt hat, das Lechgautrachtenfest 2019 zu übernehmen.

Zum Schluss gab Rottenbuchs Vorstand Tobias Erhard noch einen Sachstandsbericht zum diesjährigen Gauvereinetreffen mit Gaujugendtag. Am Sonntag, 6. September geht es um 9 Uhr mit dem Kirchenzug los, um 9.30 Uhr ist dann Festgottesdienst in der Pfarrkirche Rottenbuch. Gleich nach dem Gottesdienst findet ein Festzug mit allen Gauvereinen statt. Zum gemeinsamen Mittagessen wird die Musikkapelle im Festzelt am Fohlenmarktplatz aufspielen. Nachmittags um 14 Uhr beginnt dann der Gaujugendtag mit Auftritten aller Jugendgruppen. Zum Festausklang spielt die Gaukapelle. So können sich die Lechgautrachtler jetzt schon auf ein schönes Fest in Rottenbuch freuen.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Musikwarte haben einiges vor

Die Musikwarte des Lechgaues haben sich im Gashof Keppeler in Peiting zu ihrer Frühjahrsversammlung getroffen. Gaumusikwart Michael Fleschhut konnte auch gleich zwei neue Gesichter begrüßen: Franziska Weiß aus Rottenbuch und Daniela Sepp aus Reichling. Sie werden sich zukünftig in ihren Trachtenvereinen um die Volksmusikarbeit kümmern.

Anschließend lies Fleschhut das vergangene Jahr Revue passieren. Höhepunkte waren das Gaujugendsingen in Rottenbuch, Klang und Gsang in Peiting, die Auftritte auf der Oidn Wiesn und das 100-jährige Jubiläum des Schongauer Männerchores. Auch heuer werden einige Veranstaltungen durchgeführt: am 25. April findet das Gaujugendsingen in Böbing statt, am 13. Juni das Gausingen in Westendorf und am 6. Dezember ist das Adventsingen in Hohenfurch.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Jugendleiter auf Fortbildung

Junge Trachtler aus dem Lechgau, die selbst einmal die Leitung einer Jugendgruppe übernehmen wollen, besuchten gemeinsam ein Schulungswochenende. Sie verbrachten zusammen mit Gaujugendleiter Georg Multerer zwei Tage im Karl Eberth-Haus in Steingaden. Christian Kammerbauer, Referent der Bayerischen Trachtenjugend, schulte die 18 Teilnehmer unter anderem in Pädagogik, Organisation und Planung. Außerdem wurden sie ausführlich über die Aufsichtspflicht bei Kindern und Jugendlichen informiert. Neben dem umfangreichen theoretischen Unterricht standen natürlich auch praktische Einheiten auf dem Programm. Es wurden Kinder- und Gruppenspiele zusammen ausprobiert oder in Kleingruppen verschiedene Jugendveranstaltungen geplant und vorgestellt. Die angehenden Jugendleiter werden  noch ein weiteres Wochenendseminar besuchen, um ihre erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen. Die Trachtenvereine dürfen sich anschließend auf gut ausgebildete Jugendleiter freuen.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Junge Musikanten beim Volksmusikseminar

Auch heuer hat der Lechgau ein Wochenendseminar für junge Volksmusikanten abgehalten. 41 Jugendliche sind der Einladung zum  Stillerhof in Wessobrunn gefolgt und haben sich unter der Organisation von Isabella Nehrenheim und Marianne Wunderer weitergebildet. Von Akkordeon über Blasinstrumente bis hin zu Streichinstrumenten und Gesang, die Musiklehrer boten ein abwechslungsreiches Programm. Am Sonntagvormittag besuchte Diakon Hans Steinhilber die jungen Musikanten und gestaltete mit ihnen eine Andacht zur Fastenzeit. Höhepunkt der beiden Schulungstage war dann am Sonntagnachmittag ein gemeinsames Vorspiel der acht verschiedenen Gruppen vor den angereisten Eltern, Großeltern und sonstigen Interessenten. Auch Gauvorstand Franz Multerer schaute vorbei, um den jungen Musikanten zuzuhören. Mit Kaffee und Kuchen klang der musikalische Nachmittag aus und die jungen Musikanten freuen sich bestimmt schon auf nächstes Jahr, wenn im Stillerhof wieder musiziert wird.

Stephan Schütz, Gaupressewart